Weniger ist mehr – Dodge Viper SRT-10
Pur, einfach und ungefiltert - so lauten die Grundsätze, nach denen der neue Dodge Viper SRT-10 konstruiert wurde. Dies äußert sich bei Betrachtung des Motors, der Innenraumgestaltung und der technischen Features. Dafür bekommt man für den Grundpreis von schlappen 109.000 Euro immerhin schon 506 PS, die einen von 0 auf 100 in knapp 4 Sekunden bringen. Wie es sich für einen zweisitzigen Sportwagen gehört, hört man die Pferde auch ganz gut unter der Motorhaube grummeln. Dabei benötigt der Dodge Viper keinen elektronischen Schnickschnack Turbos oder Kompressoren, um auf Touren zu kommen; sieht man mal vom nicht-abschaltbaren-ABS ab, welches man aber ja auch nur zum Ent-schleunigen benötigt. Dodge vertraut in der Motorisierung allein auf den Lkw-nösen Hubraum von 8285 ccm. Na gut, dafür schluckt der V10 Motor dann auch stolze 30,5 Liter Superbenzin – im Stadtverkehr. Fahrverhalten Die Lenkkräfte sind zwar nicht so hoch, wie die zum Schalten, aber eine feste Hand braucht die Schlange trotzdem. Dann belohnt sie mit recht guter Präzision. Nach den ersten Kilometern hat der Fahrer auch die eher ausladenden Karosseriekonturen verinnerlicht und kann die Viper trotz der bescheidenen Übersichtlichkeit recht flott durch unterschiedliche Kurvenradien zirkeln. Design Ob es nun eine Frage des Geldes oder des Images ist: Hierzulande haben bisher nur wenige den Tanz mit der Schlange gewagt. Lediglich 36 Dodge Vipern machten bis zum ersten Halbjahr 2006 laut Kraftfahrt-Bundesamt deutsche Straßen unsicher. (hh) |
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