Elektroauto-Infografik: So sieht’s in anderen Ländern aus

Die deutschen Autofahrer sehen die Zukunft des Elektroautos mit Skepsis. Sie glauben an die Vorteile dieser innovativen Technologie, zeigen sich jedoch bei der Investition in ein Fahrzeug noch sehr zurückhaltend - trotz Kaufprämie von bis zu 4.000 Euro.

Nicht nur in Deutschland versuchen Staat und Industrie, der Technik unter die Arme zu greifen. Wie sieht es in anderen Ländern bei diesem Thema aus?

Elektromobilität mit Aufholbedarf in Deutschland

Bei den Bestandszahlen liegen die USA und China auf den vordersten Rängen, gefolgt von Japan. Im europäischen Vergleich führen die Niederlande, Norwegen und Frankreich das Feld an. Deutschland rangiert mit 55.250 Fahrzeugen gemeinsam mit Großbritannien auf einem der hinteren Plätze.

Bei den Neuzulassungen 2015 sprechen die Zahlen eine ähnliche Sprache. Im internationalen Vergleich führen China und die USA mit 207.380 bzw. 115.310 Neuwagen mit Elektromotor. Europaweit betrachtet liegen die Niederlande mit 43.970 neu zugelassenen Elektroautos klar vor Norwegen, das mit 34.340 neuen Fahrzeugen ebenfalls ein hervorragendes Ergebnis zeigt. Deutschland belegt auch hier einen der hinteren Plätze.

Umfassendes Förderprogramm in Norwegen

Eine Kaufprämie von 4.000 Euro und die Befreiung von der Kfz-Steuer sollen für deutsche Autofahrer ein Anreiz sein, um sich z. B. über einen Autokredit ein Elektroauto zu finanzieren. Dieses klappt bislang mit nur mäßigem Erfolg.

Führende Nationen wie die Niederlande überzeugen hingegen durch eine hervorragende Infrastruktur und die Befreiung von der Kfz-und Luxussteuer. Die Franzosen belohnt der Staat mit hohen Prämien für den Umstieg. Besonders motivierend sind die hohen finanziellen Subventionen in Norwegen. Ergänzt wird das Förderpaket mit gratis parken und tanken sowie dem Wegfall der Autobahngebühren.

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