"Die Konzentration auf reine Elektroautos scheint nicht sinnvoll, hier hinkt die Bundesregierung hinter der Zeit", erklärt Dipl.-Ing. Martin Oehmichen, Geschäftsführer von Technogerma Systems. Die Gründe seien vielfältig, so der Ingenieur: "Die Verbraucherakzeptanz ist ein wichtiges Thema. Beispielsweise hat die Einführung von E10 die Macht der Verbraucher gezeigt, wenn es um mangelnde Akzeptanz geht. Lange Ladevorgänge mit Strom werden laut der Studie ebenso wenig akzeptiert werden." Höchstens fünf Minuten sollte demnach ein Tankvorgang für mehr als die Hälfte der Befragten dauern, bis zu zehn Minuten sind ebenfalls akzeptabel. Das kann mit heutiger Batterietechnik noch nicht abgebildet werden.
Trotz Engagement der Bundesregierung hält mit 49 Prozent die Mehrheit der Antriebsexperten eine Quotenregelung ähnlich wie in US-Staaten wie Kalifornien für überflüssig. In der Wirtschaftlichkeitsfrage sind die Ingenieure und Experten sicher: Hybrid liegt mit 35 Prozent als wirtschaftlichstes Antriebskonzept vorne. Mit 30 Prozent Zustimmung knapp dahinter rangiert der Dieselantrieb. Flächendeckend rechnen die für die Studie Befragten jedoch erst in den nächsten 10 bis 15 Jahren mit dem Einsatz von Elektro- oder Hybridantrieben.
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