Andere wichtige Instrumente zum Spritsparen sind den Autofahrern so gut wie unbekannt. Nur drei Prozent denken beim Spritsparen von sich aus an Leichtlaufreifen, lediglich ein Prozent an Leichtlauföle. Erst bei konkreter Nachfrage vermutet die Mehrheit, dass diese beiden Komponenten einen maßgeblichen Einfluss auf den Verbrauch haben. Tatsächlich kann der Kraftstoffverbrauch mit optimalen Reifen und Motorölen um insgesamt rund zehn Prozent gesenkt werden. Weitere zehn Prozent Einsparung sind mit vorausschauendem und niedertourigem Fahren möglich.
Insgesamt können Autofahrer damit leicht jede fünfte Tankfüllung sparen. Bei einem regelmäßig genutzten Mittelklassewagen entspricht das einer Ersparnis von etwa 300 Euro im Jahr. Nur ein Fünftel der Befragten schätzt dieses Potenzial richtig ein. 40 Prozent unterschätzen die Möglichkeiten. Ihre Kenntnisse über das Spritsparen bewerten die Autofahrer im Durchschnitt mit der Schulnote befriedigend.
"Vom Spritsparen haben die meisten schon gehört, aber wie es geht, ist vielen noch unklar", sagte dena-Projektleiter Stefan Haendschke. "Dabei ist es nicht schwer und zahlt sich schnell aus. Man muss nur ein paar Fahrgewohnheiten anpassen und bei Reifen und Motorölen auf spritsparende Produkte achten." Besonders effektiv ist ein Training mit einem speziell geschulten Fahrlehrer.
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