Beim Heranfahren auf Rot zeigende Ampeln das Fahrzeug ohne Gas rollen lassen und so spät wie möglich auskuppeln. Das nutzt die Schubabschaltung des Motors optimal. Denn: Geht der Fuß vom Gas, unterbrechen Einspritz-Aggregate die Kraftstoffzufuhr. Die Maschine bremst gleichzeitig den Wagen, ohne Sprit zu verbrennen. Das gilt auch für Gefällstrecken.
Nur wenige Modelle besitzen bereits eine ökonomische Start-Stopp-Automatik, die im Stand den Motor von selbst abschaltet. Deshalb im Stau oder bei Ampelstopps von mehr als 15 Sekunden das Triebwerk manuell abstellen. "Eine Stunde Leerlauf kostet mindestens einen Liter Kraftstoff", weiß TÜV Rheinland-Fachmann Sander.
Energiefresser wie die Klimaanlage möglichst sinnvoll einsetzen. Sie treibt den Spritkonsum - je nach Fahrzeug - um 0,7 bis zu vier Liter pro 100 Kilometer in die Höhe. Auch unnötiger Ballast fällt ins Gewicht. Aus diesem Grund den Kofferraum entrümpeln. 100 Kilogramm steigern den Verbrauch um bis zu 0,3 Liter. Wer etwa Fahrradträger oder Gepäckboxen ungenutzt spazieren fährt, muss mit rund einem Zusatzliter rechnen. Und schließlich heißt es: Reifenluftdruck regelmäßig checken - 0,2 bar zu wenig erhöhen den Verbrauch um bis zu zehn Prozent.
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