Home Impressum Datenschutz
hotcars.de

Allradantrieb für maximale Traktion

Im klassischen Stil von Lamborghini ist die Alu-Maschine längs vor der Hinterachse montiert, das Getriebe liegt vor ihr unter dem Mitteltunnel. Diese Anordnung hat zur Folge, dass 58 Prozent des Gesamtgewichts die hinteren Räder belasten – ideal für einen starken Sportwagen.

Der permanente Allradantrieb Viscous Traction trägt diesem Layout Rechnung. Unter normalen Umständen leitet er den allergrößten Teil der Momente auf die Hinterräder. Wenn sie durchzudrehen beginnen, schickt die zentrale Visco-Kupplung bis zu 35 Prozent der Kräfte über eine zusätzliche Welle an die Vorderachse. Dort und an der Hinterachse sitzen Sperrdifferenziale, die 25 beziehungsweise 45 Prozent Wirkung aufweisen.

Lamborghini hat das Allrad-Prinzip bereits beim Diablo eingeführt – der Grund war damals ebenso klar wie heute: Vier angetriebene Räder finden viel mehr Grip als zwei, und je mehr Power der Motor hat, desto stärker wirkt sich dieses physikalische Gesetz aus.

Auch das automatisierte Sechsgangschaltgetriebe e.gear ist serienmäßig an Bord des Reventón Roadster. Der Fahrer steuert den Gangwechsel, der hydraulisch betätigt wird, mit zwei Wippen am Lenkrad. Zusätzlich zum „normalen“ Fahrmodus bietet das System einen „Corsa“ und einen „Low Adherence“ Modus. Der Fahrer muss nur noch Vollgas geben, den Rest regelt e.gear.



Zur Übersicht: Sportwagen -> PS-Boliden