Design
In seiner Karosseriegestaltung orientiert sich der SC-1 unter anderem an Fahrzeugstudien
(auch „Concept Cars“ oder „Dream Cars“ genannt) aus den fünfziger, sechziger und frühen
siebziger Jahren. Modern und zeitgemäß interpretiert, ohne dabei gleich „Retro“ zu wirken,
besticht das Fahrzeug durch eine spitz zulaufende Front mit darin eingelassenen Xenon-
Scheinwerfern, eine lang gezogene Motorhaube mitsamt schwarz abgesetztem Innenteil, eine
ansteigende Gürtellinie mit dynamischem Hüftschwung in Höhe der Türen und ein fließend
auslaufendes Heck mit extrem flach liegender Scheibe.
Am oberen Teil des Sportwagen-Hecks finden sich zwei Rundleuchten in LED-Technologie, optisch betont durch ihre Positionierung in einer dunkel abgesetzten Heckblende. Unterhalb der Stoßstange zieht ein ebenfalls farblich dunkel gehaltener Diffusor die Blicke auf sich; er beheimatet die Rückfahr-Scheinwerfer und die Nebelschlussleuchten.
Ein ganz besonderer optischer Reiz kommt durch den an der Seite des SC-1 farblich abgesetzten Karosseriebereich zustande, der an das emotionale Sportwagen-Design der fünfziger Jahre erinnert. Ein groß dimensionierter Spoiler an der Front sorgt nicht nur für zusätzlichen optischen Tiefgang, sondern verbessert zugleich den Anpressdruck auf die Vorderachse. Unter Berücksichtigung aller dieser Details bildet das Fahrzeug so eine harmonisch designte, schier atemberaubende Einheit. Einzigartigkeit und Unverwechselbarkeit hat einen Namen – Endora SC-1.
Technik
Unter dem Karosseriekleid vertraut der SC-1 auf die moderne Technologie der gegenwärtigen
sechsten Corvette-Generation. So bietet sich dem Kunden bereits in der Basiskonfiguration
die Möglichkeit, sein Coupé von einem 6,2-Liter-Aluminium-V8 mit 437 PS und 575
Newtonmetern Drehmoment antreiben zu lassen. Die zweite Leistungsstufe des Endora setzt
optional ebenfalls auf einen Achtzylinder, der dann allerdings über potente sieben Liter
Hubraum verfügt und so beeindruckende 512 Pferdestärken und 637 Newtonmeter bereithält.
Die Speerspitze in Sachen Power bildet ein durch einen Kompressor aufgeladener 6,2-Liter-
V8, der 647 PS und ein Drehmoment von 819 Newtonmetern an die Hinterachse weiterleitet.
Alle Motoren sind an ein Schaltgetriebe in Transaxle-Bauweise mit sechs Gängen gekoppelt, wobei das kleinste Aggregat wahlweise auch mit einem sechsstufigen Automatikgetriebe inklusive Schaltwippen am Lenkrad erhältlich ist. Das Abführen des verbrannten Kraftstoffes erfolgt über eine Sport-Auspuffanlage, die vor den Hinterrädern endet.
Fahrwerksseitig verfügt der SC-1 rundum über eine ebenfalls von der aktuellen Corvette adaptierte Einzelradaufhängung mit oberen und unteren Dreieckslenkern aus Aluminium, Gasdruckstoßdämpfer und Composite-Querblattfedern. Ein Antiblockiersystem und eine elektronische Traktionskontrolle sind ebenso mit an Bord wie ein Active-Handling-System, welches die Fahrdynamikzustände optimal überwacht. 19 Zoll messende Leichtmetallfelgen geben die Lenkbewegungen an den Asphalt weiter, massive 20-Zöller arbeiten daran, die Leistung des installierten Achtzylinders optimal in Vortrieb umzusetzen. Optional erhältlich ist auch ein Felgensatz in 20 und 21 Zoll.
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