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Der 5.2 FSI mit 412 kW

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Konsequenter Leichtbau
Noch schärfer und effektiver: Das Design
Der 5.2 FSI mit 412 kW
Kraftübertragung
Fahrwerk
Interieur und Ausstattung

Der überarbeitete V10 mit seinen rot lackierten Zylinderkopfhauben verleiht dem Audi R8 GT atemberaubende Performance. Der Spurt aus dem Stand auf Landstraßen-Tempo ist in 3,6 Sekunden abgehakt, von null auf 200 km/h lautet der Wert auf 10,8 Sekunden. Und auch danach hält der machtvolle Vortrieb an – bis zum Topspeed von 320 km/h.

Änderungen in der Motorelektronik pushen die Leistung des Zehnzylinders, der aus 5.204 cm3 Hubraum schöpft, um 26 kW auf 412 kW (560 PS). Die Drehmoment­kurve gipfelt in 540 Nm bei 6500 Touren, 10 Nm mehr als bei der Serienversion. Der V10 erzielt eine spezifische Leistung von 79,2 kW (107,6 PS) pro Liter Hubraum. Sein Leistungsgewicht beträgt 3,70 Kilogramm pro kW, gleich 2,72 Kilogramm pro PS, die Höchstdrehzahl liegt bei 8.700 1/min.

Der Langhuber (Bohrung x Hub 84,5 x 92,8 Millimeter), der im ungarischen Werk Györ von Hand gebaut wird, hat ein Kurbelgehäuse aus einer leichten und zugleich hochfesten Aluminium-Silizium-Legierung. Eine Bedplate – ein Rahmen für die unteren Lagerbrücken der Kurbelwelle – erhöht seine Steifigkeit weiter. Der komplette Motor wiegt nur 258 Kilogramm. Zu seinen Charakteristika gehören der Zylinderwinkel von 90 Grad und die Trockensumpfschmierung, die mit einem hocheffizienten Ölpumpenmodul arbeitet. Beide Lösungen senken den Schwerpunkt ab und steigern damit die Fahrdynamik.

Die Kurbelwelle ist als Common-Pin-Welle konzipiert: Die Pleuel der gegenüber­liegenden Kolben greifen an einem gemeinsamen Hubzapfen an; dadurch ergeben sich wechselweise Zündabstände von 54 und 90 Grad. Dieser ganz eigene Rhythmus verleiht dem V10 seinen faszinierenden Sound – eine große technische Musik, fast wie im Motorsport. Zwei Klappen im Auspuff modulieren ihre Lautstärke und Klangfarbe je nach Last und Drehzahl.

Auf 100 km verbraucht der Saugmotor im Mittel 13,7 Liter Kraftstoff – eine hohe Effizienz angesichts der immensen Power. Die Benzindirekteinspritzung FSI injiziert den Kraftstoff mit bis zu 120 bar Druck in die Brennräume. Das verwirbelnde Gemisch kühlt die Zylinderwände und ermöglicht dadurch eine Verdichtung 12,5 : 1. Ein Schaltsaugrohr und die kontinuierliche Verstellung der Ketten-getriebenen Nockenwellen sorgen für satte Füllung der Brennräume. Klappen in den Ansaug­kanälen unterstützen die Gemischbildung, indem sie die einströmende Luft in eine walzenförmige Bewegung versetzen.


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