Laut Statistischem Bundesamt ist die Wahrscheinlichkeit, bei einem Unfall tödlich zu verunglücken, bei einem Fahranfänger mehr als zweimal so hoch wie im Durchschnitt aller anderen Altersgruppen. 2007 waren 26 Prozent aller auf der Straße Verunglückten und 29 Prozent aller Getöteten in Deutschland zwischen 18 und 24 Jahre alt. Der Handlungsbedarf ist demzufolge groß. Dieser Meinung sind auch die deutschen Autofahrer: 51 Prozent sehen laut der AXA-Studie in Präventionsmaßnahmen für junge Fahrer die größte Chance, für mehr Sicherheit auf den Straßen zu sorgen. Damit liegt Deutschland sogar über dem europäischen Durchschnitt (Europa: 44 Prozent).
Mit dem AXA Verkehrssicherheits-Report will der Versicherer auf wichtige Aspekte der Verkehrssicherheit aufmerksam machen und seiner gesellschaftlichen Verantwortung Rechnung tragen. Dazu zählt, dass er sich auch für Unfallprävention einsetzt. "Durch finanzielle Anreize will AXA in Deutschland vor allem auch junge Fahrer motivieren, sicherheitsbewusster zu fahren. Wir haben speziell für diese Altersgruppe Bonus-Regelungen bei Tarif- und Aktionsmerkmalen entwickelt", erklärt Rainer Brune, Vorstand SUHK Privat der AXA Versicherung AG. Ein Beispiel ist der Null-Punkte-Tarif: Studien zeigen, dass es einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen dem Punktestand im Verkehrszentralregister und der Unfallwahrscheinlichkeit gibt. Junge Fahrer zwischen 20 und 24 Jahren, die normalerweise ein besonders hohes Schadenrisiko haben, erhalten bis zu 20 Prozent Nachlass auf den Versicherungsbeitrag, wenn sie ein sauberes Punktekonto nachweisen. Auch Fahranfänger, die am "Begleiteten Fahren" teilgenommen haben, profitieren von günstigeren Beiträgen. Denn Untersuchungen zeigen, dass sie viel seltener Unfälle verursachen als Fahranfänger, die von Anfang an allein unterwegs sind. Für das Begleitete Fahren gibt es bis zu 25 Prozent Nachlass - auch über den 18. Geburtstag hinaus.
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