Der Ausnahmeathlet setzte sich nach 28 extrem harten Tagen bei der globalen Abenteuertour des Geländewagenspezialisten mit einer starken Gesamtleistung verdient durch. Der deutsche Teilnehmer an der Land Rover G4 Challenge, Robert Josef Schweiger aus dem bayrischen Wettstetten belegte am Ende den 16. Rang.
Fast einen Monat lang mussten die Teilnehmer der Land Rover G4 Challenge 2006 ihre körperlichen und geistigen Fähigkeiten beweisen – diesmal in vier Ländern auf zwei Kontinenten. Nach dem Start in der thailändischen Hauptstadt Bangkok ging es zunächst auf einsamen Pfaden durch den Urwald Südostasiens nach Laos. Nach einem Transfer über den Pazifik erwartete die Athleten in Südamerika Teil 2 des Abenteuers. Vom Strand der Copacabana in Rio de Janeiro mussten sich die Teilnehmer nach Bolivien navigieren, ehe die letzte Etappe schließlich als gewissermaßen krönender Abschluss vom Tiefland hinauf in die Anden führte.
Dabei hatten die 18 mutigen Frauen und Männer jedoch nicht nur ihre Fähigkeiten am Autolenkrad zu beweisen. Neben der härtesten Allrad-Geländeprüfung der Welt zählen zum Programm des Wettbewerbs auch Mountainbiking, Kajakfahrten, Klettern und Geländeorientierung. Nur wer in allen Disziplinen punktet, hat eine Chance auf den Gesamtsieg. Nicht zu vergessen ist außerdem die Fähigkeit zum Teamwork, werden doch die meisten Etappen in Zweierteams oder in der gesamten Gruppe absolviert.Am Abschlusstag hatten sich die vier Bestplatzierten der Punktewertung für das Finale qualifiziert: Martin Dreyer aus Südafrika, der Belgier Kris Janssens, Dmitry Timokhin aus Russland und der Franzose Jean-Baptiste Calais. Wie schon in den vier Wochen zuvor bewies auch im Finale der südafrikanische Ausnahmeathlet Martin Dreyer seine Extraklasse. Am Ende überquerte er als Erster die Ziellinie und konnte sofort den Hauptpreis in Empfang nehmen: einen nagelneuen Range Rover.
Am Ende leider ohne Chance auf den Gesamtsieg war Robert Josef Schweiger. Der 37-jährige Rettungssanitäter und -taucher bei der Berufsfeuerwehr in Ingolstadt hielt lange Zeit sehr gut im Feld der Abenteurer mit, ehe ihm die dünne bolivianische Luft in 4000 Meter Höhe gesundheitliche Probleme bereitete und einen Start auf einer der Hochgebirgsetappen verhinderte. Im Ziel belegte der deutsche Teilnehmer einen respektablen 16. Platz – wobei für Robert Josef Schweiger bereits die Qualifikation für die Land Rover G4 Challenge wie ein Sieg war, hatten sich doch mehr als 10 000 Teilnehmer aus aller Welt für die Tour 2006 beworben.
Ebenso wie auf die 18 Frauen und Männer warteten bei der Land Rover G4 Challenge auch auf das Material härteste Belastungsproben. Der Geländewagenspezialist hatte dafür eine große Flotte seiner aktuellen Modelle bereitgestellt: Neben dem neuen Range Rover Sport zählten auch der Land Rover Freelander und der Land Rover Discovery zum Fuhrpark, wobei der gesamte Tross in auffälligem "Tangiers Orange" lackiert war. Die Teilnehmerfahrzeuge entsprachen dabei weitgehend dem Serienstandard und wurden von weiteren Land Rover-Servicefahrzeugen, wie Range Rover und Land Rover Defender, eskortiert.
Event Director Niki Davies zieht ein Fazit der Land Rover G4 Challenge 2006: "Wir sind mit dem Verlauf der Challenge sehr zufrieden – der Wettbewerb ist trotz der sehr anspruchsvollen Etappen ohne größere Verletzungen und Unfälle zu Ende gegangen. Alle 18 Teilnehmer haben die extremen Anforderungen und harten Aufgaben angenommen und mit Bravour gemeistert, wobei sicherlich die sehr dünne Höhenluft der Anden zu den größten Herausforderungen zählte und den Sportlern alles abverlangte. Aber die G4 Challenge ist ja auch keine Spazierfahrt."
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