Wie sehr die gestiegenen Autokosten die Autofahrer tatsächlich belasten, zeigen zwei Modellberechnungen des ADAC. Während im Jahr 2000 ein städtischer Single-Haushalt für das Autofahren im Schnitt 3 340 Euro ausgeben musste, waren es fünf Jahre später schon 3 900 Euro. 2010 schließlich waren 4 380 Euro zu berappen - gut 1 000 Euro mehr als zehn Jahre zuvor! Auch eine vierköpfige Durchschnittsfamilie auf dem Land mit zwei Autos wurde empfindlich von der Verteuerung getroffen. Ihre Auto-Ausgaben kletterten während des vergangenen Jahrzehnts von 5 940 Euro auf rund 7 740 Euro. Dies ist ein Anstieg von gut 30 Prozent.
Der ADAC fordert die Politik auf, allen Planspielen zur weiteren Verteuerung der Mobilität einen Riegel vorzuschieben. Vor dem Hintergrund, dass die Autofahrer bereits heute pro Jahr 53 Milliarden Euro über Steuern und Abgaben an den Fiskus bezahlen, dieser davon aber nur etwa 17 Milliarden Euro für Straßenbau und -unterhalt ausgibt, verbieten sich zusätzliche finanzielle Belastungen der Autofahrer von selbst.
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