Auch in der ersten Evolutionsstufe des auf Vorbilder aus der Luft- und Raumfahrt zurückgehenden Aluminium-Monocoques des XJ wird die Karosserie mit Nieten und einem Klebstoff auf Epoxidbasis zusammengefügt. Der erstmalige Einsatz mehrschichtiger, sandwichartig aufgebauter Aluminiumbleche sowie neuer Aluminium- und Magnesium-Gussteile brachte jedoch eine erhöhte Steifigkeit und Langlebigkeit bei zugleich verringertem Materialeinsatz mit sich.
Zugleich kommt die Rohkarosserie mit weniger Einzelteilen und – als Konsequenz – zwölf Prozent weniger Nieten und 25 Prozent weniger Klebstoff aus. Mit einem Gewichtsvorteil von rund 150 Kilogramm ist sie weiterhin die leichteste in ihrer Klasse.
Doch nicht allein durch den gewichtssparenden Aufbau und die modernen Motoren genießt der neue XJ automatisch einen Vorsprung in punkto Umwelt. Denn die Alu-Struktur selbst besteht mittlerweile zu über 50 Prozent aus recyceltem Aluminium. Durch diesen verringerten Energieeinsatz kann Jaguar pro neu produziertem XJ ab sofort bis zu drei Tonnen CO2 einsparen. Das Unternehmen plant, den Anteil an recycliertem Aluminium in Zukunft auf bis zu 75 Prozent zu erhöhen.
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