Gasfahrzeuge sind genauso sicher wie Diesel oder Benziner. Die Fachleute von TÜV Rheinland sorgen in allen Servicestationen für die notwendige Sicherheit von Gasfahrzeugen. "Unsere Sachverständigen kontrollieren im Rahmen der Hauptuntersuchung alle zwei Jahre die Dichtigkeit der Gasanlagen - egal, ob diese mit Erd- oder Autogas betrieben werden", erklärt Sander. "Außerdem begutachten sie nach Umrüstungen das komplette System für die Eintragung in die Kfz-Papiere bei den Zulassungsstellen." Die wiederkehrende Gasanlagenprüfung kostet 26 Euro, die Gassystem-Einbauprüfung 119 Euro. Die Umrüstungen dürfen in Deutschland nur von den Handwerkskammern geschulte und zertifizerte Werkstätten vornehmen. Darüber hinaus benötigt der Fahrzeughalter vom Hersteller ein Abgasgutachten, das bescheinigt, dass das Auto dieselben Abgasgrenzwerte erfüllt wie vor der Umrüstung.
Die Umrüstung von Kraftfahrzeugen erfolgt auf Flüssiggas (LPG = Liquified Petroleum Gas). Derzeit sind auf deutschen Straßen rund 230.000 Pkw und leichte Nutzfahrzeuge mit LPG unterwegs. Hinzu kommen knapp 43.000 Pkw mit Erdgasantrieb (CNG = Compressed Natural Gas). Bei der Verbrennung im Erdgasmotor entsteht rund 25 Prozent weniger Kohlendioxid (CO2) als bei einem vergleichbaren Otto-Aggregat. LPG-Triebwerke emittieren rund 18 Prozent weniger Treibhausgas.
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