Doch mitunter schießen manche Freizeit-Tuner beim Herausputzen ihrer "Babys" über das erlaubte Ziel hinaus. "Auf der Motor Show demonstrieren wir anhand des szenetypischen Volkswagen-Custom-Cars, was alles legal machbar ist", erklärt TÜV Rheinland-Tuning-Experte Hans-Ulrich Sander. "Gleichzeitig weisen wir auch auf die Grenzen hin." Dabei verstehen sich die TÜV Rheinland-Spezialisten keinesfalls als "Spaßbremse", sondern geben getreu dem Motto "Entdecke das Mögliche" schon im Vorfeld geplanter Tuning-Umbauten wertvolle Tipps in Sachen Fahrzeug-Individualisierung. Sander: "Das dient vor allem der eigenen Verkehrs¬sicherheit und erspart Ärger mit der Polizei."
Überdimensionale Spoiler sind heute out. Der Trend geht eindeutig zu hochwertig gestalteten Innenräumen, reichlich Power unter der Haube und komplett modifizierten Fahrwerken. Neben ausgiebiger Tuning-Beratung gibt es bei TÜV Rheinland in Essen auch wieder was zu gewinnen: etwa Fahrsicherheitstrainings auf dem Nürburgring, Wertgutscheine für Nürburgring-Fanartikel oder Dauerkarten für die populäre Rennsportserie VLN-Langstreckenmeisterschaft.
TÜV Rheinland unterstützt außerdem die Sicherheits-Initiative "Tune it! Safe!", eine Aktion des Bundesverkehrsministeriums, des Verband Deutscher Automobil Tuner (VDAT) und der Messe Essen und zeigt permanent Präsenz in der Szene: sei es beim Tuning-Mekka "Recaro Days" auf dem Nürburgring oder bei eigenen Veranstaltungen wie den Tuningdays an den Prüfstellen.
Ferner mischen die TÜV Rheinland-Experten bei Top-Events der Profis wie dem Wettbewerb "Sportscar 2007" mit, ausgerichtet von Auto Bild Sportscars. Hier saß Hans-Ulrich Sander in der Jury. Und auf dem Hochgeschwindigkeits-Oval von Nardo in Süditalien zeichnete TÜV Rheinland mit Spezialgeräten für die exakten Geschwindigkeits-Messungen verantwortlich. Bis zu 390 km/h erreichte dort ein "heiß gemachter" Audi TT bimoto, dessen beide Turbo-Triebwerke sage und schreibe über 1.000 PS mobilisierten.
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